Boccia am Märchenwald

Das Märchenwaldteam in Pieskow hat die Idee Boccia am Märchenwald aufgenommen und gemeinsam mit Anke Hirschmann (Bürgermeister Ade) Unterstützung von der Gemeinde & des Bauhofs mal angefangen zu gestalten 😉

Boccia was ist das den schon wieder?

Boccia ist die italienische Variante des Boule-Spiels, bei dem es darum geht, seine eigenen Kugeln möglichst nah an eine kleinere Zielkugel (Pallino) zu setzen (platzieren) bzw. die gegnerischen Kugeln vom Pallino wegzuschießen (Raffa oder Volo).

Boccia-Bahn und Kugeln

Anders als in der Freizeitvariante (siehe Boule-Spiel) wird Boccia nicht auf Rasen, sondern „auf ebenem und perfekt nivelliertem Boden gespielt, eingeteilt in vorschriftsmäßigen Bahnen, abgegrenzt durch Umfassungsbretter aus Holz oder anderen nicht metallischen Materialien. Die Höhe beträgt 25 cm, mit einer Toleranzgrenze von +/- 2 cm.“ Die Bahn ist 26,50 m × 4,50 m breit. Sie ist in Abschnitte unterteilt (siehe auch Boulodrome).

Das Pallino und die Kugeln haben vorgeschriebene Maße (siehe Wettkampfkugeln). Für das Auswerfen des Pallino und der Kugeln gibt es genaue Regeln und Abspielpunkte, die Lage der Kugeln muss auf dem Feld markiert werden. Die Kugeln einer Mannschaft (Formation) müssen untereinander gleich sein und sich von der des Gegners unterscheiden. Sie haben einen Durchmesser von 107 mm und ein Gewicht von 920 g; Junioren- und Damenkugeln sind nur unwesentlich verändert (Durchmesser 106 mm, Gewicht 900 g).

Regeln

Boccia als Sport wird in Deutschland nach den internationalen Regeln gespielt.[1] Je nach Anzahl der Spieler pro Mannschaft (Formation) dürfen sie mit einer unterschiedlichen Anzahl von Kugeln spielen:

  • beim Einzel (individuale; eins gegen eins) hat jeder 4 Kugeln;
  • beim Doppel (coppia; zwei gegen zwei) hat jeder Spieler 2 Kugeln;
  • beim Dreier (terna; drei gegen drei) hat jeder Spieler 2 Kugeln.

Nach den internationalen Regeln geht ein Spiel bis 15 Punkte. Seitens des Deutschen Boccia Bundes kann für verschiedene Wettkämpfen auch eine Grenze von 12 Punkten pro Partie festgelegt werden.

Würfe

Es gibt zwei verschiedene Würfe:

  • Beim Raffa-Wurf muss die Kugel mindestens über die D-Linie (etwa 7–8 m vom Abwurfpunkt entfernt) geworfen werden. Der Spieler muss ansagen, welche Kugeln (Pallino oder Punktkugel) er treffen will.
  • Beim Volo-Wurf, bei dem ebenfalls das Ziel angesagt werden muss, darf die Kugel nur einen begrenzten Teil des Bodens berühren und darf maximal 40 cm vor der Kugel aufkommen.

Liegen Pallino und Kugel(n) mehr als 13 cm beieinander, darf unter der Ansage „Pallino“ Kugel(n) und Pallino getroffen werden. Diese Situation muss der Schiedsrichter mit „bersaglio“ ansagen. Nicht den Regeln entsprechende getroffene Kugeln werden zurückgelegt und müssen daher markiert werden. Am Ende eines Spielsatzes (laut deutschen Regeln auch Kehre genannt, italienisch giocata) zählen die Kugeln, die näher am Pallino liegen als die des Gegners, als Punkte; dann wird in die entgegengesetzte Richtung gespielt.

Einen Bouleplatz anzulegen ist ein Gemeinschaftsprojekt

https://deutscher-petanque-verband.de/info-center/ip_kugelrundes/boule-abc/

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