Umleitung B168 durch Bad Saarow

Das 2019 beschlossene Verkehrskonzept der Gemeinde Bad Saarow hat die zweimonatige Umleitung der B168 wohl genauso wenig berücksichtigt wie die Verlängerung des RB35. Der Landesbetrieb Straßenwesen informiert mit Pressemitteilung vom 01.04.2021 (kein Aprilscherz) auf seiner Webseite, dass die Umleitung der B168 durch den Kurort Bad Saarow am Montag, den 19.04.2021 beginnen soll. Erste Anzeichen für die Maßnahme wurden bereits auf Facebook gesichtet. Hier blau markiert verläuft die Umleitung. Gegen die Umleitung an sich spricht nichts, auch eine B168 muss einmal erneuert werden und wie man dem Kartenausschnitt entnehmen kann, gibt es auch nicht wirklich Alternativen als die Route über die L35 durch den Kurort Bad Saarow.

Überischt Umleitung B168 über Glienicke, Diensdorf-Radlow, Bad Saarow und Neu-Golm

Aufmerksame Anwohner wandten sich an die Eltern- und Bürgerinitiative Scharmützelsee (EBI), um auf einige Gefahrensituationen hinzuweisen. Die Umleitungsstrecke führt über die L35. Deren katastrophaler Zustand ist in der Region nunmehr schon fast ein Jahrzehnt ein Dauerbrenner. Zwischen Glienicke und Diensdorf-Radlow fühlt man sich eher an eine Motocross Strecke erinnert. In Diensdorf ist die Straße zwar nicht unbedingt besser, jedoch gilt an den kritischen Stellen immerhin Tempo 30. Nach einem mit EU-Mitteln sanierten Stückchen, bei welchem man sich immer fragt, warum genau dieses Teilstück der L35 für die Förderung ausgesucht wurde und nicht etwa die Bereiche innerorts, folgt der südliche Ortseingang Bad Saarow auf Höhe des ehemaligen Pieskow. Vorbei am Meckerndorfer Ring und dem roten netto, wo der auch der künftige Bahnhof Bad Saarow-Pieskow (Arbeitstitel Bad Saarow Süd) nicht weit entfernt ist, kommt man zu dem Bereich zwischen Pieskower Str./Ecke Goethestr. (über die Maxim-Gorki-Schule) und dem Helios Klinikum. Und hier sehen die Anwohner Bad Saarows verschiedene Gefahren, welche an die EBI herangetragen wurden, von Nord nach Süd:

Die Eltern- und Bürgerinitiative Scharmützelsee (EBI) hat den Landesbetrieb Straßenwesen und das Straßenverkehrsamt des Landkreises Oder-Spree auf die Gefahrensituation am 15.04.2021 aufmerksam gemacht. Sowohl der Pressesprecher des Landesbetrieb Straßenwesen, als auch ein Sachbearbeiter des Strandenverkehrsamts LOS antworteten prompt am Folgetag. Derzeit wird die EBI-Anfrage zur Umsetzung einer verkehrssichernden Beschilderung entlang des Gefahrenschwerpunkts bearbeitet.

Die EBI dankt für die schnelle Reaktion der Behördenmitarbeiter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.